Les Luxembourgeois dans la Grande Région

Cellule Scientifique
Publié le 19.12.2025 à 12h40 Mis à jour le 10.07.2026 à 07h35

Zusammenfassung

  • Die Zahl der Luxemburger, die in der Großregion außerhalb von Luxemburg ansässig sind, nimmt in den letzten Jahren zu.
  • Genauer gesagt: Die atypischen Grenzgänger – das heißt, Menschen, die aus ihrem Land weggezogen sind und weiterhin dort arbeiten – sind vor allem junge Menschen, Alleinstehende oder Angestellte. Von dieser Erwerbsbevölkerung hatten 2024 14.690 Menschen die luxemburgische Nationalität, was in etwa 6 % der Gesamtzahl der Grenzgänger in Richtung Luxemburg ausmacht.
  • Studien heben wirtschaftliche und sozio-kulturelle Faktoren hervor sowie den der Lebensqualität, welche verschiedene Haushalte dazu bringen, Luxemburg zu verlassen, um sich auf der anderen Seite der Grenze niederzulassen. Die Wohnkosten im Großherzogtum sind der ausschlaggebende Grund, der am häufigsten genannt wird.
  • Die Grenze, die nicht mehr als Barriere gesehen wird, sondern als Ressource, bewirkt zahlreiche grenzüberschreitende Wohnsitzwechsel. Dies hat verschiedene soziale und wirtschaftliche Konsequenzen auf beiden Seiten der Grenze, sowohl individuelle als auch kollektive.
  • Eine ständige Beobachtung dieses Phänomens sowie eine Harmonisierung, Synthese und Aktualisierung der Daten der verschiedenen Gebietseinheiten, die Mitglied der Großregion sind, wäre wünschenswert. Dies würde das Verständnis der Wohnsitzmigration zwischen Regionen verschiedener Länder erleichtern sowie die Entscheidungsfindung, die mit den Konsequenzen dieser Migration zusammenhängt.